FREE DELIVERIES FOR MINIMUM ORDER SIZE OF CHF 60.-

Zero Waste Einkaufen vs. konventionelles Shopping: Ein Kampf um die Zukunft


Sie steigen gemeinsam in den Ring – und weil du hier ja auf dem Blog von Wayste gelandet bist, sollte der Gewinner dieses Kampfes schon klar sein. Was macht also Zero Waste zur „besseren“ Einkaufsvariante und wieso solltest auch du deine konventionellen Einkaufsgewohnheiten K.O. schlagen? Der Showdown von Conventional Shopping hat endgültig begonnen.

Externe Authorin (Lucia Arnold, Wayste Hero).

Einkaufen im ‘bequemen’ Plastik-Dschungel: Runde 1

Ding-ding-ding.

Conventional Shopping liegt in Führung: Er setzt Zero Waste ein paar heftige Hiebe, diese landen gezielt und effizient. Und obendrein wurde sogar noch gespart – es war gerade eine Fünferpack-Handy-Waschmittel Aktion in der Migros. Im Einkaufswagen türmt sich ein Abfallhaufen. Viele Lebensmittel sind sogar zwei-, dreimal in Plastik gehüllt. Verwirrt sieht Zero Waste dem schnellen und unkomplizierten Einkaufen zu. “Wie unnötig…”, denkt sich Zero Waste augenverdrehend und macht sich selbst auf die Suche nach etwas Essbarem. Er durchkämmt die Regale und stellt mit grossem Entsetzen fest, dass fast das ganze Sortiment in irgendeiner Form in Plastik oder andere Einwegverpackungen eingehüllt ist – der heissgeliebte Orangensaft, die Gewächshaus-Cherrytomaten und die Himbeeren aus Südspanien. Mist. Nie mehr Hummus! Zero Waste verzichtet gekonnt aufs ‘Einwegplastiksäcklein’ in der Früchte- und Gemüseabteilung und findet sogar noch ein Brot, das nicht mit Plastik umhüllt war. Doch Zero Waste bleibt weiterhin im Rückstand, da er nur einzelne Produkte findet und dreimal so lange für seinen Einkauf braucht, wie Conventional Shopping. Dieser ist schon längst mit zwei prall gefüllten Einkaufstaschen aus dem Geschäft gehüpft. 


1:0 Führung für Conventional Shopping.

 

Der Weg zum unverpackten Einkaufen: Runde 2

Ding-ding-ding.

Zero Waste hat aus der ersten Runde in einem Punkt dazu gelernt: Er muss nach neuen Wegen suchen, um an seine Produkte zu kommen! Er entdeckt in und um Zürich ein paar ziemlich coole Läden wie das FOIFI und Chez Mamie, die haufenweise lokale und biologisch angebaute Produkte unverpackt oder in Mehrwegbehältern anbieten. Zudem entdeckt er weitere Vorteile durch die Umstellung aufs Zero Waste Einkaufen. Durch die Aufbewahrung in transparenten Mehrwegbehältern hat er eine viel bessere Übersicht und darüber hinaus noch eine viel schönere Küche. Damit geht Zero Waste auch in Sachen Transparenz und Style deutlich in Führung.


Conventional Shopping greift weiterhin nach der Verpackung, die den Design-Award seines Herzens gewonnen hat. Dafür bezahlt er unbewusst einen Mehrpreis und es türmen sich (Plastik!)Abfallsäcke voll mit noch mehr Einwegplastik und Verpackungsmüll. Eine pure Ressourcenverschwendung. Nichtsdestotrotz bleibt konventionelles Einkaufen weiterhin die bequemere Variante, da man seine Einkäufe praktisch rund um die Uhr und an jeder Ecke erledigen kann.


Damit geht die Runde 2 mit einem UNENTSCHIEDEN aus und es steht noch immer 1:0 für Conventional Shopping. Sehen wir uns an was Runde 3 zu bieten hat.

 

Der Zero Waste Meister: Runde 3

Ding-ding-ding.

Conventional Shoppings Gewohnheiten wurden ihm zum Verhängnis. So einfach und bequem das Einkaufen in konventionellen Supermärkten auch scheint, über längere Zeit lohnt es sich nicht. Neben der enormen Ressourcenverschwendung und der Förderung der Treibhausgasemissionen haben die in Plastik verpackten Bequemlichkeiten, die er sich tagtäglich gönnt, bereits den Weg in seine Nahrungskette gefunden. Der Übeltäter heisst Mikroplastik und ist wortwörtlich in aller Munde. Dies ist der hohe Preis, den Conventional Shopping dafür zahlt, dass sein Essen meist schon fixfertig in der Einkaufstasche oder auf dem Teller landet.


Zero Waste bleibt neugierig, lernt dazu und entdeckt neue Möglichkeiten. In der Küche ist er zum flinken Feinschmecker geworden und weiss, was gerade Regionales und Saisonales bei ihm auf dem Teller landet. Eine Edelmetallflasche und Mehrwegbesteck gehören zur Grundausrüstung, mit deren Hilfe er leichtfertig seinen Alltag ohne Einwegplastik bewältigt. Mit Wayste bestellt er seine unverpackten Lebensmittel bequem per Mausklick nach Hause in einem Mehrwegsystem. BAM. Die neue Geheimwaffe erspart Zero Waste Beginner*innen viele mühsame Erfahrungen und katapultiert jede*n auf der Überholspur ins Zero Waste Universum. 


KNOCK-OUT.


Damit knockt Zero Waste Conventional Shopping endgültig aus und gewinnt den Kampf um die  bessere Einkaufsvariante. Zero Waste schlägt sich tapfer, weil Menschen wie du und ich, ihr eigenes Kaufverhalten hinterfragen und es mittlerweile bessere Alternativen zu konventionellen Einkaufsmöglichkeiten gibt. Deine Einkaufsgewohnheiten einfach mal mit einem heftigen K.O.-Schlag stumm zu schalten, lehrt dich viel über dich selbst und was du zum Leben brauchst. Für jede*n fängt die Zero-Waste-Reise an einem anderen Punkt an und trifft sich beim kleinsten gemeinsamen Nenner: Verantwortung für sein Konsumverhalten zu übernehmen. Wer dies als Hauptantrieb sieht, Zero Waste zu leben, kann nicht scheitern. Also, wieso nicht einfach Teil der Lösung, anstatt Teil des Problems sein?

 

Geschrieben von WAYSTE HERO Lucia Arnold. 


Leave a comment